Kriminalpolizei
Die Hauptaufgabe der Kriminalpolizei besteht in der Ermittlungsarbeit bei strafbaren Handlungen. Sie kommt hauptsächlich bei illegalem Betäubungsmittelhandel, Sexualstraftaten, Eigentumsdelikten, oder Kapitalverbrechen (z.B. Tötung- und Raubdelikte, Freiheitsberaubung, Körperverletzung) oder bei gemeingefährlichen Verbrechen (z.B. Brandstiftungen) zum Einsatz.
- Dazu verfügt sie über verschiedene zum Teil spezialisierte Gruppen von erfahrenen Kriminalisten.
- Auch der Erkennungs- oder Kriminaltechnische Dienst ist der Kriminalpolizei zugeteilt. Er ist einerseits für die Spurensicherung und teilweise auch für deren Auswertung bei schweren Straftatbeständen zuständig, andererseits unterstehen ihm auch sämtliche erkennungsdienstlichen Aufgaben (z.B. Fingerabdrücke nehmen, DNA-Profile und Signalemente erstellen).
Die Polizistinnen und Polizisten der Kriminalpolizei arbeiten hauptsächlich in zivil und verfügen neben einer grossen polizeilichen Erfahrung über sehr gute Kontakte zu den benachbarten Kriminalpolizeien, da Verbrecher leider keine Grenzen kennen.
Von den Polizistinnen und Polizisten der Kriminalpolizei, wird neben grossem Fingerspitzengefühl im Umgang mit traumatisierten Opfern auch Durchsetzungsvermögen gegenüber gewaltbereiten Tätern verlangt. Auch Eigenschaften wie Hartnäckigkeit, Spürsinn, Ausdauer und Menschenkenntnis sind wichtige Voraussetzungen für die Frauen und Männer der „Kripo“.



